Peter Becker

praktiziert seit 1990 Kampfkunst (Shaolin Kung Fu, Tae Kwon Do, Kikôdô, Tai Chi Chuan) und leitete  von 2008 bis 2016 das Kung-Fu- und Tai Chi Chuan-Training im Longdao Kung Fu Verein für Kampfkunst e.V. Peter Becker ist zusammen mit Prof. Raji Steineck einziger offizieller Vertreter für Kikodo in Europa.

 

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Johanna Beutner

Trägerin des schwarzen Gürtels (1.Dan) in Shotokai Karate

Lernt seit 2012 Tai Chi Chuan und Longdao Kung Fu bei Peter Becker

 

johanna.beutner@gmx.de

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Longdao Kung Fu


Was machen wir?

 

Kung Fu ist die in Amerika und Europa inzwischen übliche Bezeichnung für Kampfkünste, die ihren Ursprung in China haben. Der Begriff „Kung Fu“ stammt vom südchinesischen „Gongfu“, was soviel wie „harte Arbeit“ oder „Mühe“ bedeutet, welche zum Erlernen einer besonderen Fähigkeit eingesetzt wird. In der Volksrepublik China selbst ist dieser Begriff zur Bezeichnung der Kampfkünste wenig geläufig. „Wushu“ (Kampfkunst) oder „Quanfa“ (Faust-Methoden) sind je nach Provinz die üblichen Bezeichnungen.

Eine generelle Abgrenzung der chinesischen Kampfstile von anderen Kampfstilen ist nahezu unmöglich. Selbst die verschiedenen Kampfkunstformen innerhalb Chinas sind kaum überschaubar. Zudem reicht deren Einfluss über den gesamten asiatischen Raum und inzwischen natürlich auch darüber hinaus. Einige Merkmale sind aber doch kennzeichnend.

Anders als z.B. in Japan, wo Kampfstile wie Judo oder Aikido fest definierte Methoden des Kämpfens beinhalten, besteht Kung Fu traditionell aus allen Methoden des Kämpfens wie Treten, Schlagen, Ringen und Hebeln.

Kung Fu ist kein Wettkampfsport, was durch die Bezeichnung „Kampfkunst” in Abgrenzung von „Kampfsport” zum Ausdruck kommt. Im wirklichen Kampf gibt es keine Regeln. Der eigentliche Kampf des Kung-Fu-Kämpfers findet in der Auseinandersetzung mit den eigenen Ängsten und Aggressionen statt. Nur wer diese Gegner besiegt, wird auch den Sieg über andere Gegner erlangen können.

Viele Kung-Fu-Stile kennzeichnet eine ausgeprägte Nähe zu buddhistischen und taoistischen Weltanschauungen, welche die prinzipielle Achtung vor allem Leben lehren. So ist z.B. der bekannte „Shaolin”-Stil in dem gleichnamigen buddhistischen Kloster entwickelt worden. Das Üben des Kung Fu dient dabei nicht nur der Selbstverteidigung, sondern auch der Stärkung von Geist, Seele und Körper. Wobei diese Dreiteilung schon dem westlichen Denken entspringt, da in den genannten Religionen von einer prinzipiellen Einheit dieser drei Momente des menschlichen Seins ausgegangen wird.

Das Logdao Kung Fu umfasst Schlag- und Tritttechniken aus traditionellen Richtungen des Kung Fu (z.B. Shaolin) sowie Wurftechniken des Kikôdô, einer modernen japanischen Variante des Tai Chi Chuan. In flexiblen Techniken wird die Kraft des Gegners aufgenommen und für Angriff und Abwehr genutzt. Das harmonische Zusammenspiel von körperlicher Dynamik und innerer Ruhe prägt den Stil; die ausgewogene körperliche Bewegung fördert geistige Kraft und Ausgeglichenheit.

Longdao heißt übersetzt „der Weg des Drachens“. Der Drache ist in China ein gutartiges Fabelwesen und steht für Kraft, Lebendigkeit und Weisheit der Natur. Das Bild des Drachens ist sowohl Vorbild vieler Techniken, als auch Sinnbild für den umfassenden Ansatz der Selbstbildung im Longdao Kung Fu. Longdao verbindet Elemente aus den „harten“ Körperschulen mit Praxisnähe und der Eleganz und Leichtigkeit der „weichen“ Stile.

 

Wer kann teilnehmen?

Erwachsene und Jugendliche ab 16 Jahren. Auch Einsteiger/Innen sind herzlich willkommen!

Mitbringen

Lange Trainingshose, leichte Turnschuhe

 

 

Wann und Wo?

Samstags von
11:00 - 13:00 Uhr

 

Sporthalle der

KGS Marienschule

Heerstrasse 92-94

53111 Bonn

Routenplaner

 

Dienstags von
19:00 - 21:00 Uhr

 

Ringerraum der

Hardtberghalle

53125 Bonn

Routenplaner

 

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