Alles dreht sich um die Duisdorfer Weinkönigin Tanja I.

 

 

Alles dreht sich um die Duisdorfer Weinkönigin Tanja I.

 

  von Walter Nettekoven
 

  Bereits am Donnerstagmorgen war der erste Termin für und mit unserer Weinkönigin im historischen Bonner Rathaus anberaumt. Hans Berg, Vorsitzender des OFA Duisdorf, Horst Geudtner, 1. Stellvertretender Bezirksvorsteher des Stadtbezirkes Hardtberg, Schirmherr Toni Mai mit Ehefrau, Tanja Naß und ihre Eltern, sowie der Großteil des geschäftsführenden TKSV - Vorstandes waren zur Vorstellung der kommenden Duisdorfer Weinkönigin bei Bürgermeister Josten im Dienstzimmer der Bonner Oberbürgermeisterin geladen. Die Vorstandsmitglieder traten zu dieser Veranstaltung erstmals in ihrem neuen Outfit auf.
 

   
   
 

Am Donnerstagabend fand dann die Weinprobe im Sitzungssaal des Duisdorfer Rathauses statt. Auch bei dieser Verköstigung waren Vorstandsmitglieder anwesend.

   
   16.09.2005

  Für Freitagabend war die Verabschiedung der Weinkönigin Miriam I. und die Krönung von Tanja I. auf dem Duisdorfer Schickshof terminiert. Angereichert von einem Beiprogramm wurde Tanja I. und der Schirmherr Toni Mai in ihr Amt eingeführt. Zahlreiche Gratulanten sprachen anschließend ihre Glückwünsche aus.


 
   
  Sogar die Oberbürgermeisterin der Bundesstadt Bonn, Frau Bärbel Dieckmann, war zu diesem Termin erschienen und sprach ebenfalls ihre Glückwünsche aus.
   
   17.09.2005

  Bereits am Samstagmorgen trafen wir uns am Hotel „Zum wilden Schwein“. Angeführt vom Duisdorfer Musikverein und seiner musikalischen Unterstützung ging zum Altenheim am Wesselpütz. Dort fand der traditionelle Empfang durch Heimleitung und Bewohner statt. Anschließend begab sich der kleine Festzug zum Gartencenter Chrysant, einem Förderer des Duisdorfer Ortsgeschehens und TKSV-Vereinsmitglied. Im Freigeländer des Gartencenters wurde die Taufe eines neuen Alpenveilchens durch die neue Weinkönigin durchgeführt. Jeder Besucher erhielt ein Exemplar der Neuzüchtung.
 

 

Vor dem Bunten Abend in der Sporthalle Schmittstraße fand noch der Empfang der Weinkönigin in der Bezirksvertretung Hardtberg durch den
Bezirksvorsteher Gerhard Lorth statt.
  

 
  Auch hier war der Vorstand anwesend und überreichte durch Tanja I. die neuen Wandteller an Herrn Lorth und den Bürgermeister der Partnerstadt Villemomble.
 

Beim Bunten Abend war der Verein mit einer großen Anzahl von Mitgliedern und Freunden vertreten. Unser Ehrenmitglied und Eselspreisträger, Toni Mai, hatte seine karnevalistischen Beziehungen spielen lassen und ein hervorragendes Programm zusammengestellt. Tanja I. begrüßte die zahlreichen Gäste und überreichte auch den anwesenden Weinköniginnen und Prinzessinnen den TKSV - Teller.

   
   18.09.2005

Am frühen Sonntagmorgen trafen sich dann die TKSV’ler in der Weißstraße um die Korken aus den zahlreichen Weinflaschen zu entfernen. An den beiden Festwagen waren noch einige Arbeiten auszuführen. Umfangreiches Material musste auf die Wagen verladen werden.

Gestärkt mit der Erbsensuppe der Freiwilligen Feuerwehr begaben wir uns dann zum Aufstellungsgelände des großen Festzuges. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen verging die Wartezeit recht schnell. Der Schirmherr, Toni Mai, verzichtete auf eine Fahrt im offenen PKW und führte die umfangreiche TKSV – Gruppe mit seinem Handwagen und zwei Duisdorfer Eseln an. Er hatte sich extra Wein in kleine Flaschen mit eigenem Etikett füllen lassen. Ihm folgte die Fußgruppe um Inge Hauke. Sie hatten sich ebenfalls in eine Eselgruppe verwandelt. Hier ein Dankeschön an die fleißige Schneiderin.
 

 
 
Dem großen, rollenden Weinfass folgte der TKSV – Vorstand und einige Übungsleiter. Die Volkstanzgruppe des Vereines beteiligte sich ebenfalls mit einer Fußgruppe. Ihr folgte der Musikzug der Meckenheimer Stadtsoldaten. Den krönenden Abschluss der TKSV – Abteilung und auch des Festzuges bildete der Festwagen unserer Weinkönigin Tanja I.
 
   
   
 

Dank des hervorragenden Wetters hatten sich größere Mengen von Besuchern am Straßenrand versammelt, um den Festzug zu bewundern. Zwar ohne größere Lücken, aber dafür mit zahlreichen Stauungen, war dann der Festzug nach 2 Stunden beendet. Nach der Reinigung und Abrüstung der Festwagen fand dann der Abschluss, wie in allen vorherigen Jahren, in und an der Sporthalle Schmittstraße statt.

 

 

Mein erstes Mal ... 

 
....ja, wer nun Schlechtes dabei denkt.
 

 

  Es war mein erstes Weinfest. Nicht nur, daß ich für den TKSV zu den Ausschenkern oder Einschenkern oder Verschenkern oder wie immer das auch heißen mag, gehörte. Nein, es war wirklich mein erstes Weinfest und wenn schon, denn schon....dann aber auch direkt in die Vollen und mitten drin.
 

 

Es begann erst ganz gemütlich vor dem Haus von Walter Nettekoven. Einige Helfer fanden sich dort gegen 13:00 Uhr ein. So auch Heinfried und ich. Zur Begrüßung gab es Kaffee und Eissplittertorte. Mmmh, lecker, das fing ja schon mal gut an.

Dann im Stechschritt Richtung Julius-Leber-Str. Walter Nettekoven immer forsch voran. Unsere beiden Festwagen waren riesig groß und für die Weinkönigin herrlich dekoriert. Als Teil dieses Vereins war man schon ein bißchen stolz. Ich auch.

Wir durften ganz am Anfang der langen Reihe von Wagen, Kapellen und Fußtruppen stehen. Schließlich mußten alle an uns vorbei und unserer hübschen, jungen Weinkönigin Tanja, der I. huldigen. Wir würden als letzte losziehen. Das wäre so Brauch, wie ich hörte. Und ist ja eigentlich auch klar, das ist wie beim Nachtisch, das Beste kommt immer zum Schluß. Wie schon gesagt, es war mein erstes Weinfest und ich verstehe von solchen Sachen gar nichts. Bis gestern.
 

 

  Gegen 14:00 Uhr zogen die ersten Richtung Duisdorfer Altstadt. Bis wir dann, als letzte Truppe los gehen konnten, war es schon halb vier. Die Ausschenker waren schon leicht beduselt. Schließlich mußte man ja mal vorkosten, was man den Leuten so anbietet. Ich sah auf dem Weg, daß es den meisten Passanten nicht besser ging. Große, Kleine, Junge, Alte, alle standen vor Ihren Häusern oder hatten sich mit Freunden und Verwandten getroffen um den Zug anzusehen und viele kostenlose Tröpfchen zu sich zu nehmen. Einige hatte Tische und Stühle vor ihren Häusern aufgebaut. Wir bekamen Brezeln und Käsehäppchen. Die hatten wir auch bitter nötig, denn seit dem Frühstück hatten wir alle nichts mehr gegessen. Bis auf Heinfried, der das letzte Eissplittertortenstück ergattern konnte.
 

 

  Ich war ganz beeindruckt, daß sich einige Zugteilnehmer geradezu karnevalistisch verkleidet hatten. So kam eine Eltern-Kind-Gruppe an uns vorbei, die mittelalterlich gekleidet war. Oder eine Gruppe, die venezianische Kleider und Masken trugen. Die Gymnastikgruppe unseres Vereins hatte sich als Duisdorfer Esel verkleidet und die Volkstanzgruppe des TKSV ging in volkstümlichen Kleidern und gelben Regenschirmen mit. Wir "Ausschenker" hatten schwarze Hosen, weiße Blusen und rote oder grüne Schürzen an. Also auch ein bißchen Verkleidung. Gegen 17:00 Uhr trafen wir an der Sporthalle Schmittstrasse ein. Die Halle war schon wieder gut gefüllt und davor drängelten sich die Menschenmassen am Würstchenstand. Um ehrlich zu sein, taten mir die Füße weh und ich hatte entsetzlichen Hunger. Aus diesem Grunde besuchten wir die nächste Döner-Bude. Schrecklicher Stilbruch, ich weiß. Aber auf ein Würstchen zu warten, das war zuviel verlangt. Heinfried hatte sich ein Blase gelaufen und war auch kaputt. Wir entschlossen uns heim zu gehen. Tanzen ging sowieso nicht mehr. Wir verbrachten den Abend auf der Couch, mehr oder minder wach.

Am Montag hörten wir davon, daß noch mächtig gefeiert worden ist. Diesmal ohne uns. Aber in zwei Jahren, da sind wir sicher wieder dabei. Es hat uns super viel Spaß gemacht.

   
 

Klaudia Wege

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